EU verschärft Online-Glücksspielkontrollen

EU verschärft Online-Glücksspielkontrollen
Anonim

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Die Europäische Kommission hat am Dienstag Maßnahmen zur Verschärfung der Kontrollen von Online-Glücksspielen, einer schnell wachsenden Multi-Milliarden-Euro-Branche, zur Bekämpfung von Betrug, Geldwäsche und Spielmanipulationen vorgestellt.

"Die Verbraucher, aber allgemein alle Bürger, müssen angemessen geschützt werden", sagte Michel Barnier, EU-Kommissar für Binnenmärkte.

"Geldwäsche und Betrug müssen verhindert werden, der Sport muss vor Wettmanipulationen geschützt werden und die nationalen Vorschriften müssen dem EU-Recht entsprechen", heißt es in einer Erklärung von Barnier.

Die Kommission gab bekannt, dass die europäische Online-Glücksspielbranche bis 2015 einen Wert von 13 Milliarden Euro (16, 9 Milliarden US-Dollar) haben würde. Neben regulierten Websites gab es jedoch unzählige andere, die nicht reguliert waren und häufig außerhalb der EU lagen.

Geteilte Regulierung sei der Schlüssel für viele Probleme im Zusammenhang mit Online-Glücksspielen, die die Staatsgrenzen überschritten hätten.

Unter den Hauptproblemen wies die Kommission auf die Notwendigkeit hin, Kinder und andere schutzbedürftige Gruppen zu schützen und Betrug und Geldwäsche durch Online-Glücksspiele zu verhindern.

"Ein hohes Maß an Zusammenarbeit ist erforderlich, insbesondere um die Integrität des Sports zu gewährleisten", fügte er hinzu.