In der Mode zeigt Google zuerst, was heiß ist und was nicht

In der Mode zeigt Google zuerst, was heiß ist und was nicht

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Anonim

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Tüllröcke sind drin. Jogger-Hosen sind scharf. Aber hoch taillierte Shorts? Sie wollen nicht dorthin gehen.

In seinem ersten Modetrends-Bericht analysierte Google Milliarden von Suchanfragen aus dem Jahr 2009, um eine detaillierte Analyse der aktuellen und nicht aktuellen Trends zu erhalten.

Beispielsweise stiegen die Anfragen nach Tüllröcken zwischen Januar 2014 und 2015 laut dem Bericht um 34 Prozent.

"Wer sagt, dass du eine Ballerina sein musst, um einen Tüllrock zu tragen?" sagte ein Blog-Post veröffentlicht am Sonntag über den Bericht von Google-Markenstratege Yarden Horwitz und Modedatenwissenschaftler Olivier Zimmer.

"Der Tüllrock-Trend hat seinen Ursprung an der Westküste und ist laut Google-Recherchen in den USA auf dem Vormarsch. Verbraucher suchen diesen Rock in allen Farben des Regenbogens (und sogar im Regenbogen), aber die beliebtesten Farben sind die Klassiker : Schwarz und weiß."

Indem Google die Zahlen für Modesuchen zusammenfasst und sie mit dem Standort in Beziehung setzt, bietet es Einblicke in die Entwicklung der Trends.

Zum Beispiel hat der Midi-Rock - "nicht ganz ein Maxi-Rock und definitiv kein Mini-Rock" - 2013 ein Comeback auf dem britischen Markt erlebt.

Der Rock "hat in den letzten drei Jahren ein 9-faches Wachstum bei Suchanfragen verzeichnet - und befindet sich auf dem US-amerikanischen Markt noch in einem frühen Stadium des Wachstums", heißt es in dem Blog.

Jogginghosen gehören zu den angesagtesten Modetrends für nahezu jeden.

"Wir sehen Top-Suchanfragen nach Jogginghosen für Männer, Frauen, Jungen, Mädchen und sogar Kleinkinder, die auf die Attraktivität dieses Kleidungsstücks hinweisen", heißt es in dem Blog.

Die Leute schienen an allen Arten von Jogginghosen interessiert zu sein, aber das am meisten gesuchte Produkt war für diejenigen, die mit Emojis dekoriert waren.

Laut Google stiegen die Suchanfragen nach Jogginghosen im Jahr 2014 um 165 Prozent, während die Suchanfragen nach Emojis erstaunliche 58.000 Prozent erreichten.

Shorts mit hoher Taille befanden sich im Abwärtstrend. Bis 2014 gingen 42 Prozent der Google-Suchanfragen verloren, so der Bericht.

Andere Artikel, die einen "nachhaltigen Rückgang" zeigten, waren Vintage-Kleidung, String-Bikinis und mit Schößchen verzierte Kleider.

In Jeans wurde nach Bikerjeans, "Boyfriend-Jeans", "Ripped-Jeans" und "Bell-Bottom-Jeans" gesucht, in Jeans mit hoher Taille und "Raw-Denim" dagegen weniger.

Einige der Trends hängen mit der Jahreszeit zusammen: Laut Google gehören zu den steigenden saisonalen Trends für den Frühling weiße Spitzenkleider, hoch taillierte Bikinis, Strampler, Etuikleider und weiße Overalls.

Saisonbedingte Rückgänge waren bei Röhrenjeans, T-Shirts und Korsettkleidern zu verzeichnen.

Zu den "Sternschnuppen" oder früheren Trends, die an Fahrt verlieren, zählen "Normcore" - oder Unisex-Mode, 90er-Jahre-Jeans, Zoo-Jeans und die Schalweste, so Google.