UF-Umfrage: Immobilienmarkt in Florida rutscht erneut ab

UF-Umfrage: Immobilienmarkt in Florida rutscht erneut ab

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Anonim

von der University of Florida

Immobilienexperten und -investoren in Florida zeigten sich das zweite Quartal in Folge pessimistisch, trotz ermutigender Anzeichen für einen Anstieg der Vermietungsraten und -preise auf dem Markt für Mietwohnungen, wie eine neue Umfrage der Universität von Florida ergab.

Die vierteljährlich vom Kelley A. Bergstrom Center für Immobilienstudien am Warrington College of Business Administration der UF durchgeführte Umfrage zu den Bedingungen in Schwellenländern zeigt, dass der Hauptgrund für das Unwohlsein im dritten Quartal der rückläufige Markt für Einfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Wohnungen war die meisten Arten von Land.

Die Unsicherheit über beunruhigende Wirtschaftsnachrichten auf internationaler, nationaler und staatlicher Ebene liefert den Hintergrund für die rückläufige Perspektive, sagte Timothy S. Becker, Direktor des Bergstrom-Zentrums. Der Commercial Real Estate Sentiment Index ging im dritten Quartal zurück und war damit der zweite Rückgang in Folge.

Die Umfrageteilnehmer rechnen in den kommenden Jahren mit einer schleppenden Erholung des Immobilienmarktes. Ein großer Bestand an Zwangsvollstreckungen erklärt teilweise ihre düsteren Erwartungen. Die Befragten sorgen sich auch um die Beschäftigung. Seit Januar wurden in Florida 70.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, denen jedoch 63.000 verlorene Stellen gegenüberstanden, so dass die Arbeitslosenquote seit April bei 10, 6 Prozent blieb.

Die Befragten glauben auch, dass eine schwache Wirtschaft den privaten Sektor weiterhin davon abhält, neue Mitarbeiter einzustellen. Die Unternehmen dürften stattdessen die Produktivität der Arbeitnehmer steigern und Gewinne einspeichern, um sie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu erhalten. Die Besorgnis über die Turbulenzen an den Aktienmärkten, die anhaltende Blockade in Washington und die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen trugen zu den insgesamt pessimistischen Aussichten bei.

Die UF-Umfrage zeigt auch, dass es im dritten Quartal schwieriger wurde, durch Wertpapiere besicherte Hypotheken auf gewerbliche Immobilien zu bekommen. Auch das neu erlassene Dobbs-Frank-Gesetz, mit dem die Bankenregulierung auf Bundesebene erweitert wird, war umstritten.

"Das Problem ist, dass die am Bankgeschäft Beteiligten noch nicht wissen, welche Regeln das neue Gesetz vorsieht, und wann immer Unsicherheiten bestehen, fallen die Leute in der Regel aus dem Anlagehorizont", sagte Becker. "Was wir von den Befragten hören, ist, dass es aufgrund dieser Unsicherheit zu einem Einfrieren des Kapitals kommt, das ansonsten für Bauprojekte verwendet werden sollte."

Dieser Mangel an Kapital ist jedoch eine gute Nachricht für den Markt für Mietwohnungen, der laut Umfrage das „bestperformanteste Gut“ für Immobilien darstellt. Darüber hinaus suchten viele junge Arbeitssuchende, die in städtischen Gebieten flexibel wohnen wollten, Mietwohnungen. Dieser Trend trägt dazu bei, die Belegung zu steigern und den Eigentümern die Möglichkeit zu geben, mehr Miete zu verlangen.

Die Umfrage identifizierte auch Lichtblicke in Floridas Wirtschaft. In Miami sind Eigentumswohnungsprojekte im Gange, die auch aus Südamerika investiert werden. Die Befragten sind auch von den Aussichten für die Häfen in Florida ein wenig angetan, da das Projekt zur Erweiterung des Panamakanals fortgesetzt wird.

Trotzdem ist die Wahrnehmung des Immobilienmarktes in Florida insgesamt bedrückt.

"Wo wir von hier aus hingehen, hängt von den makroökonomischen Kräften ab, von der Schuldenkrise in Europa bis zu den vielen, die wir hier zu Hause haben", sagte Becker.

An der Umfrage nahmen 231 professionelle Immobilienanalysten und -investoren aus Florida teil, die 13 städtische Regionen des Bundesstaates und bis zu 15 Immobilienarten repräsentierten.